Mittwoch, 4. Januar 2017

Mittwochssuppe: Pozole! Caramba!

Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe .. nein, eher Eintopf!

Ja, ganz richtig - nach den weihnachtlich-raffinierten Gourmandisen gieren Magen und Gaumen nach herzhaften Genüssen, die den Stoffwechseln anfeuern. Ein bodenständiger mexikanischer Eintopf kann da Wunder bewirken. Zwiebeln, Wachtelbohnen, Schweineschulter und Mais bilden die würzige Basis. Wachtelbohnen sind aus der südamerikanischen Küche nicht wegzudenken. Als dankbare Sattmacher nehmen sie den Geschmack und das Aroma des Fleisches oder Gemüses, mit dem sie sich die Kasserolle teilen, bereitwillig auf. Daher: beste Grundzutaten verwenden! Eine wunderbare Alternative zum Schweinefleisch sind Gänse- oder Entenkeulen - falls man an Weihnachten nicht bereits im Übermaß davon genascht hat.

Südamerikanischer, glutvoller Pozole - Caramba! 



Wir benötigen:


1 kg Schweineschulter ohne Knochen, 1/2 EL Knoblauchpulver, 1/2 EL geräuchertes Paprikapulver, 2 EL Kreuzkümmel, Meersalz, frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, 250 g geschnittene rote Zwiebeln, 250 ml Hühnerfond

Für den Pozole:


50 g getrocknete und über Nacht eingeweichte Wachtelbohnen, 100 g Maiskörner, 200 g gehackte rote Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 20 halbierte Kirschtomaten, 1,25 l Hühnerfond, 60 ml Pflanzenöl, 1 EL getrockneter Oregano, 1 TL Kreuzkümmelsamen, 50 g Korianderblätter, 50 g Rosmarinnadeln, 100 g geriebenen Peccorino, 250 gehackte weiße Zwiebeln.

Und so geht's:


1 Fleisch mit einem Gewürzmix aus Kreuzkümmel, Knoblauchpulver, Paprika, Chili, Salz, Pfeffer einreiben. Zusammen mit den Zwiebeln in einen Bräter legen, mit dem Fond übergießen und für 5 Stunden (mit Alufolie abgedeckt) in den moderat temperierten Ofen schieben.

2 Pozole zubereiten: Knoblauch und Zwiebeln in Öl erhitzen, am besten in einer dickbödigen Kasserolle. Wachtelbohnen und alle restlichen Zutaten (außer dem Käse, den Korianderblättern und weißen Zwiebeln) unterheben bzw. angießen, gut salzen, pfeffern. Zwei Stunden köcheln lassen, ab und zu umrühren.

3Das gegarte Fleisch aus dem Ofen nehmen, eine Stunde ruhen lassen, mit der Gabel zerrupfen. Gemeinsam mit den gehackten weißen Zwiebeln zum Pozole geben. Abschmecken. Mit frischen Kräutern und Reibkäse bestreuen.

Für Pozole existieren vermutlich hunderte von Variationen. Einmal sind spezielle Maiskörner (die "Cacahuacintle", die stundenlang vorgekocht werden müssen) die Hauptdarsteller, dann wieder die Wachtelbohnen. Die Flüssigkeitsmenge entscheidet über Suppe oder Eintopf! Interessant dazu: schwarzer Reis, Avocaos, kleingeschnittener Salat, Chilisauce, Limettenscheiben, Tortillas.

Ein furioser Jahresbeginn!



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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Word. Ein dezidierter Themenschwerpunkt sind Food & Beverage, Kulinarik, Lifestyle, gesellschaftspolitische Aspekte.



Bildnachweis: Stocksnap.io Lukas Budimaier

Montag, 2. Januar 2017

Aufgespießt: Die Sache mit dem Glück


Was ist Glück? 


Glück wünschen wir uns zum neuen Jahr. Mehr als alles andere. Sind wir nicht alle auf unterschiedlichen Wegen, über Stolpersteine und Hindernisse unterwegs zu unserem ganz persönlichen Glück? Immer währendes Glück gibt es nicht. Gott sei Dank. Würde man kein Unglück kennen, wäre das Glück recht schnell Unglück. Es gibt eine Menge Ratgeber im Kontext "Anleitung zum Glücklich sein!" oder "Wie man sich todsicher unglücklich macht?" Sollte ich dem auch noch etwas dazu fügen? Ja, ich hab einfach Lust dazu.

Wie man verlässlich unglücklich wird oder Was hat Mark Aurel uns heute noch zu sagen?
Römische Skulptur - vielleicht Mark Aurel, vielleicht auch nicht


Mark ..Wer? Nun sagen Sie bloß nicht, Sie hätten noch nie von diesem Herrn gehört. Na ja, er lebte vor 1800 Jahren, daran können sich die wenigsten von uns erinnern. Aber in der Schule wurde er doch als Vorbild gelehrt? 

Mark Aurel – der letzte Stoiker


Er warf Schatten bis in die Moderne, Friedrich II, Helmut Schmidt, aufgeklärte Literaten und Philosophen bekennen sich als seine Bewunderer. Stoisch zu sein (im klassischen Sinne von gleichmütig, gelassen, frei von Stimmungsschwankungen, tugendhaft) ist heute eher un-cool. Man zeigt seine Gefühle, lässt schamlos raus, was stört, macht es massenweise in den Sozialen Medien öffentlich, teilt es mit Gott oder der Welt, die wiederum ein „Gefällt mir“ anhakt und Follower wird, oder auch nicht. 

So oder so ist das Leben!


Die Stoiker an der Wegscheide zur Neuzeit erkannten: Die Haltung macht’s, die man gegenüber einer Situation einnimmt, die Bewertung und die Gedanken, die man mit dieser verbindet. Die Welt ist so wie man sie sieht. Mann kann es schlecht finden, dass mit zunehmendem Alter die Haare ausgehen oder sich freuen, dass sie jetzt nicht mehr gewaschen werden müssen ;) Die freie Willensbildung sagt dem Hasen wohin er laufen soll – ins Glücksgefühl oder in die Depression, hin zu schwächenden oder aufbauenden Befindlichkeiten. Demnach entscheidet Mann/Frau also selbst ob es ihr/ihm schlecht oder gut geht – egal wie sich die äußeren Verhältnisse gebärden. 

Das hat eine Menge mit Eigenverantwortung zu tun – und die meiden wir gerne wie der Teufel das Weihwasser. Ist es nicht viel praktischer, sich einen willigen Sündenbock zu suchen, der die Verantwortung für uns schultert? Oder eine Figur, mit der man so richtig fies umgehen kann? Nicht zuletzt sich selbst. Dazu gehören so uncoole Angewohnheiten wie:


  • Sich nie Fehler oder Schwächen vergeben, auch anderen nicht
  • Sich die Schuld dafür geben, alles schief läuft und die Welt in Richtung Abgrund rollt
  • Keinem so richtig trauen, schon gar nicht sich selbst
  • Kein gutes Haar an sich und andern lassen
  • Stets Katastrophen erwarten, wenn ... dann .. und daher lieber den Kopf einziehen
  • Dem Schicksal die Schuld für alles geben
  • Sich mit seiner eigenen Meinung zurückhalten, sich alles gefallen lassen. 
  • Natürlich auch nie „Nein“ sagen, obwohl man innere Widerstände spürt
  • Seine Ängste stilisieren
  • Andere bevormunden, kontrollieren, manipulieren
  • Alles als perfide Ungerechtigkeit empfinden, was einem widerfährt
  • Rachsüchtig sein bis die Kehle brennt – dabei ist die beste Rache NICHT mit gleicher Münze zurückzuzahlen


Dieser Katalog ließe sich noch munter fortsetzen. Die Regel heißt: Hasse dich selbst, dann kannst du davon ausgehen, dass das Leben dich auch hassen wird.

Mark Aurel hält dagegen


„Lebensglück ist eng mit den guten und wertschätzenden Gedanken verbunden, die man sich und anderen gegenüber hat“

Als Kaiser Marcus Aurelius Antonius Augustus bewies er Größe. Er stärkte die Rechte von Sklaven und Frauen (man beachte die Konnotation), dämmte die Tiberflut und die Pest ein. An den Grenzen des Römischen Reiches wehrte er Eindringlinge ab, und Christenverfolgungen gebot er Einhalt. Seine weise Außenpolitik schickte Gesandte nach China. 

Mit Mark Aurel starb 180 nach Christus auch das gepriesene Goldene Zeitalter Roms, sagt die Nachwelt. In die Geschichte ging er ein als Philosoph auf dem Kaiserthron, der sich in seinen „Selbstbetrachtungen“ zur Einheit von Denken und Handeln, Wort und Tat bekennt – als für ihn einzige Grundlage eines sinnträchtigen menschlichen Lebens. 

Heute wäre er vermutlich Coach, hoch gehandelter Experte für Lebensfragen, warum auch nicht?

„Die Kunst zu leben hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch für unvorhergesehene Streiche gerüstet sein muss“ (Mark Aurel)


In diesem Sinne: "A G'sund's Neu's!"




Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 


Tags: Glück, Mark Aurel, unglücklich sein

Bildnachweis:
Stocksnap.io Dave Meier

Sonntag, 11. Dezember 2016

Höchste Zeit für die Unternehmensstrategie: Sonntagsthema: Welcome 2017 oder jetzt die Unterne...

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Sonntagsthema: Welcome 2017 oder jetzt die Unterne...: Ja, Sie haben richtig gehört. Für mich zeigt der Kalender eigentlich schon 2017 an, zumindest was die Business- und Kommunikationsplanung u...

Sonntagsthema: Welcome 2017 oder jetzt die Unternehmensstrategie planen!

Ja, Sie haben richtig gehört. Für mich zeigt der Kalender gefühlt 2017 an, zumindest was die Business- und Kommunikationsplanung und Neupositionierung angeht. Das Jahr 2016 ist so gut wie abgegessen, manches hat fabelhaft geschmeckt, manches ist noch nicht ganz verdaut. Volle Fahrt in die Zukunft!

Unternehmensstrategie? Kluge Unternehmer planen sie (spätestens) jetzt.  



Mal ehrlich:


Ging alles auf, was Sie 2016 ausgesät haben oder haben sich einige Pflänzchen nicht so gut entwickelt, wie Sie es sich gewünscht hätten? Das Talent zum Heimgärtnern ist nicht jedem gegeben - und Unternehmenskommunikation ist eine zarte, aber überlebenswillige Pflanze. Den Profi-Gärtner ins Haus zu holen, kann das Wachstum erheblich fördern.

Welche Gärtner-Utensilien erfordert Ihre Unternehmenskommunikation?


  • Besten Nährboden - den liefern stimmige Strategie, taktische Planung, dynamische Umsetzung
  • Ab und zu organischen Dünger - ein unterstützender Kommunikations- und Textprofi, der mal ausjätet und neue Pflänzchen setzt
  • Sonnenlicht und frische Luft - zielführender Content & Storytelling
  • Wasser aus der Regentonne  - Relevanz durch zündende Themen & wirksames Design
  • Liebevolle Anerkennung - Resonanz und Akzeptanz bei den Zielgruppen
  • Aufmerksamkeit  - verantwortungsvolle Verbreitung
  • .. und dies ist sicherlich noch nicht alles.

Regelmäßig über die strategische Positionierung zu schauen ist Chefsache. 


MissWord! rät: Nehmen Sie sich jetzt die Zeit, mit den Verantwortlichen Ihres Teams (Sie selbst und andere Vorstände) und einer externen Moderation das vergehende Kommunikationsjahr auszuwerten, zu hinterfragen und sich neu auszurichten. Die Jahresstrategie 2017 wird allerspätestens jetzt Thema. 

Sie könnten jetzt sagen: "Die letzte war nicht schlecht und gilt auch weiterhin!" Sie müssen ja nicht alles umstoßen, doch vielleicht mit frischen Inhalten und knackig neuen Aspekten versehen? Warten Sie besser nicht, bis der Alltagstrott des neuen Jahres diese existenziellen Pläne in den Hintergrund schiebt. Ein externer Berater hat die unparteiische Distanz, um den Finger auf eventuelle Knackpunkte oder offensichtliche Fehlpässe zu legen. Er spricht eine Fremdsprache, die intern oft rar geworden ist: Tacheles. Das kann etwas weh tun, heilt jedoch schnell. 

Wie schaut so ein Strategieworkshop konkret aus? Vorsicht, jetzt kommt Eigenwerbung:


Spaten und Gartenschere lassen Sie im Schuppen. Neugier, Offenheit, Mut zur Selbstkritik und Lust auf Diskurs reichen in der Regel aus. Und so sieht's aus:

Schritt 1

Haben Sie sich für ein Positionierungsmeeting mit MissWord! entschlossen, erhalten Sie im Vorfeld einen Fragenkatalog, der Gegenstand der Besprechung wird. Hier geht es um in der Regel Bekanntes - Zielgruppen, Ziele, Angebote - aber auch um das "Eingemachte" (Was ist verbesserungswürdig, was bieten wir eigentlich wirklich an, weshalb sollte man bei uns andocken und nicht beim Mitbewerber? Was sind Gründe, die gegen uns sprechen könnten? Was macht uns wirklich aus? Was können wir an uns selbst nicht leiden? Was finden wir selbst klasse ...)

Schritt 2
Meine Vorbereitung: Ich schaue mich auf Ihrem Markt um, beschäftige mich mit Ihren Unternehmensmaterialien, Websites und/oder Vorlagen, mache mich je nach Bedarf und Möglichkeit bei internen Ansprechpartnern schlau und schaue mich bei Mitbewerbern um. Die Agenda des Meetings stimmen wir gemeinsam ab.

Schritt 3
Dann geht's zur Sache, respektive zum Meeting - und das macht in der Regel richtig Lust und Laune. Es darf gelacht und auch mal geschwiegen werden. Im Brainstorming wird zusammengetragen und fokussiert, was sich später strukturiert und konkretisiert.

Schritt 4
Im Nachgang erhalten Sie ein ausführliches Dossier mit Ergebnissen, konkreten Beschlüssen, Kernaussagen, Wording-Maßnahmen, ggfs. Slogans und Mission Statement. Und/oder ein Ideenpapier, das bereits ein konkretes Kommunikationsmuster für 2017 enthält. Idealerweise ein Kommunikationskonzept, das ausgearbeitete Konzepte, Terminplanung, Themenplanung u.a. niederlegt. 

Schritt 5
Abstimmung  und Revision/Feinplanung.

Schritt 6
Beschluss und Umsetzung im Jahresablauf - kontinuierlich oder punktuell

Schritt 7
Kontinuierliche Auswertung und Bereitschaft zur Kurskorrektur - spätestens November 2017

Dieses komplexe Prozedere ist individuell anpassbar und kann "hardcore" oder verschlankt durchgeführt werden - je nach Fall, Bedarf, Wunsch und Problemlage. Klar, ein wenig schwindelig kann einem schon werden - doch "gerüttelt oder geschüttelt" bekommt nicht nur einem Whisky sour oder Manhattan.

Was kostet das? Das ist nicht ganz die richtige Frage. Besser: Was ist Ihnen die externe Profi-Unterstützung wert

MissWord! arbeitet fair. 

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Tags: Positionierung, Strategieworkshop, Unternehmensstrategie, Unternehmenskommunikation, Kommunikationsplanung

Bildnachweise:

beide Stocksnap.io

4R8T72GDJW Erwan Hesry
Nathalia Segato


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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 

Donnerstag, 8. Dezember 2016

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Gastbeitrag "Das bisschen Webdesign? Das kann doch...

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Gastbeitrag "Das bisschen Webdesign? Das kann doch...: Webdesign? Ein paar bunte Bildchen und schnell was aus dem Baukasten gebastelt? - Pustekuchen. Professionell-wirksam sieht anders aus. De...

Gastbeitrag "Das bisschen Webdesign? Das kann doch jeder, oder?"

Webdesign? Ein paar bunte Bildchen und schnell was aus dem Baukasten gebastelt? - Pustekuchen. Professionell-wirksam sieht anders aus.


Der Kölner Grafik- und Webdesigner Moritz Dunkel ist Profi. Er weiß, wovon er spricht - aus 15-jähriger Berufserfahrung und einer fundierten, umfassenden Grafik- und Design-Ausbildung. Aus Leidenschaft und Berufsethos. Er legt den Finger auf Knackpunkte und spricht Tacheles. Und allen, die sich zu Webdesign noch Illusionen machen, rät er dies:


"Ihre Unternehmenswebsite ist der vitale Nukleus Ihrer Unternehmenskommunikation. Gehen Sie achtsam mit ihr um!"

Warum verzichten immer noch so viele kleine oder mittlere Unternehmen auf einen wirksamen Unternehmensauftritt im Netz? Auf ihn sollten sich alle Kommunikationsmaßnahmen und Unternehmensäußerungen beziehen. Warum finden sich so viele angejahrte Internetauftritte, die die Ziele des Betreibers konterkarieren? Und warum meinen viele Website-Inhaber, sie könnten / müssten / sollten bei der Gestaltung ihres so wichtigen Unternehmensauftrittes die Marke Eigenbau bevorzugen? Na, klar. Weil sie es möglichst "billig" haben wollen. Aber hier wird definitiv am falschen Ende gespart. Denn billig kann kann schön teuer kommen. Oder behandeln wir uns bei einer dicken Backe auch selbst? Natürlich nicht! Wir gehen zum Zahnarzt – zum Profi.

Und wohin müssen wir gehen, wenn die Website schmerzt? 

Richtig, zu einem professionellem Website-Entwickler. Experten erfüllen eine wichtige Funktion: Mit ihrer Expertise werden bei Design, Navigation, Text, Bild und Content amateurhaft wirkende Unternehmenssites vermieden, die nur eines im Schild führen: die Abschreckung des Besuchers. Wollen wir das? Nöö.

Verschwiegen werden soll allerdings nicht, dass es Aufwand und Zeit kostet, einen wirksamen Internetauftritt zu erstellen. Eine Website, die sowohl den kritischen Suchmaschinen schmeckt und die Aufmerksamkeit des Besuchers so lange hält, bis er die entscheidenden Handgriff getan, nämlich den Button Abo, Buchung, Bestellung, Info, Kontakt gedrückt hat.

Auch der Betreiber kann sich nicht vollständig aus der Affäre ziehen, selbst wenn Webdesigner, Strategen, SEO-Experten und Texter mit im Boot sitzen. Er muss sich fragen lassen, zu welchem Zweck, Ziel, Nutzen, für welche Zielgruppen, mit welchen Botschaften und Inhalten, in welcher optischen Aussage die Website gestaltet werden soll. Welche Tonalität zu ihm passt. Welches Wording die Eigenart des Hauses am besten trifft. Schließlich geht es um seine ureigene Unternehmensidentität. Das setzt strategischen Spürsinn, Analysevermögen, kreativen Weitblick, Einfühlung und Umsetzungsgeschick des Webentwicklers voraus. – Der Sohn des Nachbars, der schon mal eine Homepage mittels eines Baukastens gebastelt hat, ist hier NICHT der richtige Ansprechpartner.

Aber warum sehen Webseiten so aus, wie sie aussehen?

Was ist denn das für eine Frage? - Jeder, der sich im Internet umschaut, wird zugeben, dass es Internetseiten gibt, die aus dem Rahmen fallen. Sowohl in positiver wie auch negativer Hinsicht. Gleichwertig mit dem Content entscheidet die Gestaltung einer Webseite darüber, ob der Besucher der Seite gern darauf verweilt und diese Seite wiederholt besucht. Manche meinen sogar, die Darstellung spiele eine noch größere Rolle als der ContentJ

Hohe Expertise benötige beide – den Webgestalter und den Webtexter. Aber wer darf hier frisch ans Werk? Fakt ist, dass die Erfahrungen eines Mediendesigners für den Printbereich in eine Webgestaltung durchaus einfließen können, eine Darstellung auf dem Bildschirm jedoch anderen Bedürfnissen und Ansprüchen als denen bei der Gestaltung einer Zeitschrift oder eines Printmagazins unterliegt.

Was Warum liegt auf der Hand:

Professionelles Webdesign basiert auf der Gesetzmäßigkeit von erfolgreichem Design. Design im Web nutzt die Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaften. Knallharte Fakten! Weitere knallharte Fakten: Die technischen Details der Webseite-Umsetzung gehören in den Bereich der Webentwicklung und diese ist von der Gestaltung klar getrennt. Beim Design für Webseiten geht es um das Layout bzw. Screendesign, auf dem die Website-Entwicklung und Realisierung basiert. Ein gutes, auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen fußendes Webdesign leitet den Besucher intuitiv, übersichtlich und schnell durch die Website und wirkt sich mitentscheidend auf die Besucherhäufigkeit der Seite wie letztlich auf den monetären Erfolg des Unternehmens aus.

Wie denn? Was denn? Wo denn? Ja, so ist das nun mal!

·      Eine geschickt gestaltete Webseite erhöht das Geschäftsergebnis. Um Webseiten-Besucher zu Käufern zu machen, gilt es wichtige Regeln zu beachten. Buttons mit einer deutlichen Call-to-Action-Aufforderung etwa rufen beim Besucher das dringende Gefühl hervor, dass er jetzt unbedingt klicken sollte.

·    Auch Fotos von Personen mit einer besonderen Ausstrahlung - an der richtigen Stelle platziert - wirken bedeutsam. Die Tatsache, dass ein kleines Schriftbild zu erhöhter Lesebereitschaft und damit zu mehr Aufmerksamkeit beiträgt, wird vielleicht verblüffen, ist aber Fakt.

·      Webseitengestaltung auf der Grundlage von wissenschaftlichen Untersuchungen  - etwa der Eye-Tracking-Studie - führt sicher zum Erfolg. So werden sehr subtil und quasi unterbewusst kaufentscheidende Wirkungen erzeugt. Selbst die Verwendung von Schriftzügen und Werbesprüchen muss genau bedacht sein.

·   Die immer komplexer werdenden Gestaltungsmöglichkeiten erfordern vom Designer wirksamer Webseiten eine ständige Weiterbildungsbereitschaft.  Vor allem sollte er offen sein für die Aufnahme technischer Neuerungen in sein Arbeitsgebiet. Kreativität und künstlerische Schaffenskraft machen aus einem Gestalter von Webseiten einen Top-Webseiten-Designer, der erstklassige Arbeiten bereitzustellen und bei Bedarf auch zu warten versteht.

Und wie schaut das genau aus?

Ganz einfach: Webseiten vom Profi holen den Betrachter in seinem Bedürfnis ab. Ja, richtig gelesen! Eine professionelle Webseitengestaltung weist dem Besucher den Weg stracks dorthin wo man ihn haben will. Die Kernaussagen einer Webseite in ein gutes Licht zu rücken, die Augen des Lesers in eine gewünschte Richtung zu lenken, unbewusste Impulse anzuregen und sogar das Klickverhalten des Besuchers auf eine optimale Weise zu inspirieren, ist die Aufgabe eines guten Designs. Für die Lösung dieser Aufgabenstellung werden auch psychologische Werte mit einbezogen. So zeigt sich sehr schnell, dass modernes und wirklich gutes Webseitendesign in die Hände eines (ja, ich wiederhole mich) sachrelevanten Experten gehört – in die Hände eines Profi-Webdesigners.

Meine Empfehlung:

Lassen Sie sich unterstützen. Holen Sie sich einen Experten ins Haus der mit Ihnen gemeinsam schlagkräftige Sites gestaltet – ob Homepage oder Landingpage. Hausgemacht wirkt bestenfalls bieder, schlimmer: kontraproduktiv –  und kann Sie on the long run viel Geld kosten.

Daher gleich zum Webexperten und besser anderswo auf den Cent sehen!


powered by Moritz Dunkel – Professioneller Grafikdesigner und Webdesigner aus Köln. Vom Gestaltungskonzept über Layout bis zum fertigen Produkt. Ob Visitenkarte, Imagebroschüre oder Katalog. Ob Webentwicklung oder Animation: Moritz Dunkel Grafikdesign agiert als Problemlöser. www.moritzdunkel.de





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Tags: Webdesign, Grafik, Website, Unternehmenssite, Websitegestaltung

Bildnachweise (von oben nach unten):
Stocksnap.io:
Jonathan Simcoe
Toa Heftiba
Lalesh Aldarwish

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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 



Mittwoch, 30. November 2016

Mittwochssuppe: Kokos mit Truthahn

Heute ist Mittwoch - heute gibt's Suppe! *

Und zwar etwas ganz Wärmendes, schließlich nähern wir uns dem Winteranfang. Im Vereinigten Königreich und in den Staaten ist der gefüllte Truthahn immer noch der Weihnachtshit schlechthin. Seit Ebenezer Scrooge hat sich daran wenig geändert. Der Yorkhire Pudding ist ebenso Pflicht wie die Cranberrysauce.

Ein veritabler Vogel von 3 oder 4 Kilo kann den Appetit und das Aufnahmevermögen eines angelsächsischen Magens schon mal übersteigen. Was macht man mit dem Rest des köstlichen Fleisches? Entweder klemmt man ihn mit Gorgonzola, Brunnenkresse und scharfem Senf zwischen zwei Baguettescheiben.

Oder man schnippelt ihn in diese Suppe, die sich so richtig mundgerecht für einen delikaten Abendsnack am Feiertag anbietet, schnell-leicht-locker-pikant.
Die würzige Schärfe entspannt einen schräg hängenden Magen und macht Appetit auf weitere weihnachtlich-kulinarische Schandtaten.

Die Kokosnuss spielt in diesem Rezept nicht ohne Grund eine vitale Rolle.

Kokossuppe mit tierischer Einlage

Wir benötigen:

2 cm Ingwer, 2 rote Chilischoten, 150 g frische Austernpilze, 150 g Kirschtomaten, ein paar Stengel Zitronengras und 2 Kaffir-Limettenblätter (im Asia-Laden),  frischen gehackten Koriander, 400 ml Geflügelfond, 400 ml Bio-Kokosmilch, 250 ml Wasser, 250-300 g Bratenreste von Truthahn, Perlhuhn oder Maispoularde in mundgerechten Stücken, Limettensaft, Fischsauce, Steinsalz, Prise Masala, frische Kokosraspeln.


Und so geht's:

1 Gemüse vorbereiten: Ingwerwurzel schälen und in Scheiben schnippeln, Tomaten vierteln, gewaschenes Zitronengras weich klopfen, Chilis aufschneiden, entkernen, Austernpilze reinigen und in mundgerechte Stücke schneiden, Limettenblätter und Kräuter waschen. Fleisch zerrupfen.

2 Geflügelfond mit dem Wasser erhitzen. Kokosmilch und die vorbereiteten Gemüse + Limettenblätter und Zitronengras zufügen, aufkochen, bei moderater Temperatur 8-10 Minuten sanft köcheln lassen. 

3 Suppe von der heißen Herdplatte ziehen und mit Limettensaft, Fischsauce, Masala und Salz abschmecken. Wer es sämig mag, rührt ein Eigelb in ein wenig Kokosmilch oder Sahne und montiert es in die Suppe ein. Die Hälfte der Korianderkräuter und das Fleisch einlegen und erneut erhitzen. Zitronengras herausfischen. Noch mal mit Salz und Chilipulver abschmecken und die restlichen Kräuter auf die Suppe träufeln. - Wer es mag, reicht frische Kokosraspeln dazu.

Natürlich können auch Vegetarier diese herzerwärmende Köstlichkeit genießen - statt Truthahn dann eben geräucherte Sojawürfel verwenden, statt Sahne für entsprechenden Ersatz sorgen, Gemüsebrühe statt Geflügelfond, statt Fischsauce ...? Fischsauce sollte okay sein:-)

Bio Kokosöl - Das Lebenselixier für alle Fälle


Stellen Sie sich vor - die Sonne brennt auf einen gleissenden Strand. 40 Grad und mehr. Ihr Floß trudelt im Meer, weit vor der Küste, von Wellen zerfetzt, ihr Mund ist ausgedörrt und mit letzter Kraft kämpfen Sie sich auf eine Fata Morgana zu, die sich als eine winzige Insel herausstellt. Sie lassen sich unter einer Kokospalme in den Strand fallen und lechzen nach Wasser. Die wiegenden Palmenköpfe fächeln Ihnen Frische zu und das Raunen ihrer Blätter belebt Sie. Plötzlich pumpst ein dunkelbrauner, haariger, runder Kopf in Ihren Schoß. Er gluckert, wenn Sie ihn schütteln und ein Glücksgefühl steigt in Ihnen auf: Die Rettung! In Ihrer vom Meerwasser aufgeweichten Leinenhose findet sich auf wunderbare Weise ein Taschenmesser und während Sie der Kokosnuss die "Augen" ausstechen, steigt ein köstlicher Duft auf, der Ihnen wie der allerschönste in Ihrem Leben erscheint. Das Kokoswasser. Mit all seinen guten Zutaten können Sie locker überleben.

Der nussige Kraftprotz aus den Tropen


Die Kokosnuss ist eng mit Wintergenüssen und der Weihnachtszeit verbunden. Natives Kokosöl ist mit einem Übermaß an Laurinsäure ein Ausbund an Vitalität - eine Menge guter Eigenschaften stecken in einem einzigen Produkt. In den Herkunftsländern ist sie ein Allzweckwaffe für Genuss, Haut- und Haarpflege, Gesundheit, Kochen, Wellness (Massage) und Wohlbefinden. Selbst als Rohmaterial für Hausgerät, Textilien, Teppiche ist sich diese erstaunliche Naturwunder nicht zu schade.

Mit Kokosöl zu kochen - anders als ihr Ruf entwickelt Bio Kokosöl bei der Bearbeitung keine schädlichen Transfettsäuren wie die Margarine oder das Palmöl). Kokosöl soll Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten bekämpfen, Herzerkrankungen und Krebs vorbeugen, Verdauung und Stoffwechselsystem unterstützen helfen und wird von Allergikern bestens vertragen.


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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 



* Originalrezept in "Mit Liebe" (Genussmagazin) 12/16

Bildnachweis:

Stocksnap.io Luca Bravo
Stocksnap.io Aleksandar Milosavljevic

Montag, 21. November 2016

Sonntagsthema: Wie arbeitet ein Autor mit einem Ghost zusammen?


Ghostwriting hat viele Gesichter


Würden Sie ein Wildschwein auf einmal verschlingen wollen? Natürlich nicht, ganz klar. Auch ein Buchprojekt ist in Happen leichter verdaulich.

Corporate Books boomen. Jedes hat einen eigenen Charakter, Profil und Ausprägung. Thema, Zielgruppe, Mission, Intention und Zweck spielen stark mit hinein. Nicht selten scheuen künftige Autoren vor dem Abenteuer Buch zurück, obwohl die Lust groß ist. Unübersehbar scheint der Aufwand. Ein Buchprojekt verliert seinen Schrecken, wenn man es in Phasen sieht. Die Gefahr, dass ein hoffnungsvolles Projekt frühzeitig versandet, wird gebannt.


Ghostwriting-Packages bei MissWord!


1 Starter - Ideenfindung, Ideenausbau, Mission Statement (warum und mit welchem Ziel schreiben wir ein Buch?)

2 Smart - Exposé, Konzept, Inhaltsverzeichnis, Klappentext

3 Full service - Von der Analyse bis zur Vermarktung Komplettbetreuung und Koordinierung aus einer Hand

4 Kreativ - Koordinierung & Supervision von Korrektorat, Lektorat, Layout, Cover, Satz, Produktionsvermittlung, Verlagsansprache

5 Kommunikativ - Autorenmarketing & EigenPR (Social Media, Pressearbeit, Blog oder/Content Marketing)

6 Up-Date - Überarbeitung, Neukonzipierung und/oder Neufassung vorhandener Manuskripte

Einzel buchbar, komplett oder in einem sinnvollen Zusammenhang!


Ghostwriting ist kein Voodoo - obwohl schon etwas Magie zwischen Autor und Ghost mitschwingt


Phase 1: Idee & Konzeption: Der ideelle Unterbau

Imaginieren wir einmal, ein Coach, Trainer, Speaker, Unternehmensberater, selbstständiger Freiberufler oder Unternehmer verspürt das heftige Verlangen ein eigenes Buch zu schreiben. Die Gründe dafür können persönlicher Natur oder von dem Verlangen nach Reputation bestimmt sein. Aber in seinem Kopf wirbelt es. So recht will sich die zündende Idee nicht formen.

Zu diesem Zeitpunkt bietet sich eine gemeinsame Ideenphase an, in der sich der zukünftige Autor und die Ghostwriterin MissWord! für einen halben Tag oder länger an einem angenehmen Ort in Klausur begeben. Dort lassen sich in locker-disziplinierter Atmosphäre und im Rahmen einer analysierenden Exploration/Interviews/Brainstormings eine tragfähige Buchidee und ein stimmiger Rahmen gemeinsam an die Oberfläche kitzeln. Die Grundlage für ein tragfähiges Buchkonzept. Jetzt werden auch Fragen nach dem Wie? Wofür? Warum? gestellt.

Dieses Paket beinhaltet ein erstes Vorgespräch, weiterführende Recherche und Themencheck, Vorbereitung eines Strategiemeetings (über einen individuellen Fragenkatalog), Durchführung und ein ausführliches schriftliches Nachdossier. Springt der zündende Funke über und sind die ersten Hürden genommen, kommt Lust auf mehr auf. Jetzt ist Zeit für ein Nachfolgegespräch und eine schlanke, wasserdichte Vertragsgestaltung. Oder der Autor bucht Baustein 2) als Einzelmaßnahme.

Phase 2: Vom Mission Statement über Inhaltsverzeichnis zum Exposé: Gehirn & Gerüst

Phase 1 ist der Sockel für die Maßnahmen in Phase 2: Erstellung des Mission Statements (Warum ein Buch? Für wen? Wer soll's lesen? Welchen Zweck erfüllt es für den Autor?) und Konzipierung eines verlagskonformen Exposés, Kapiteleinteilung, Inhaltsverzeichnis, Klappentext, Definition Buchformat u.a..

Die Entscheidung "klassischer Verlag oder Selfpublishing" trifft sich nicht leicht - Idee und Thematik sind entscheidend, zeitliche Vorstellungen, die Autorenziele, die Schlagkraft und Reichweite der Buchidee, der Markt. Die Vorzüge und Nachteile zwischen Selfpublishing (wir sprechen hier nicht von Zuschuss-Verlagen) und eingesessenem Verlag müssen projektbezogen ausgelotet werden. Soll das Buch über den Buchhandel laufen? Wollen wir freier in der inhaltlichen und grafischen Gestaltung sein? Ein Zielgruppenmedium etwa, das sich an eine fest umrissene Branchen-Community richten und ggfs. über Direktmarketing vertrieben werden soll, ist kein großes Thema für den Buchhandel und daher mit seriösen, professionellen Books-on-demand-Anbietern gut bedient.

Phase 3: Von der Konzeption zur Ausarbeitung:  Body & Soul

Jetzt geht es in die heiße Phase. Inhaltliche Treffen und/oder Abstimmungstelefonate inklusive Nachprotokolle finden statt, Materialsuche, die Erstellung schriftlicher Vorlagen, Literaturstudium bereiten den Boden für das Roh-Manuskript. Der Text wächst in Kapiteln. Die Tastatur läuft heiß. Die Abstimmungsphasen sind bewegt und produktiv und die Stimmung schwankt zwischen Euphorie und Weltuntergang. Normal!!

Höchste Zeit, sich über die Gestaltung, Layout, Lektorat und Produktion Gedanken zu machen.

Phase 4: Gestaltung & Produktion: Ein Buch ist erst ein Buch wenn es ein Buch ist (respektive gedruckt ist).

Ein Corporate Book lebt nicht nur von Inhalt, Sprache, Subtext. Oft wird die Gestaltung frevlerisch vernachlässigt. Zu Unrecht: Sie erhöht die Attraktivität, Lesbarkeit, Kauflust und Ausdauer beim Lesen. Der Leser spielt lieber mit, wenn das Spielfeld ihm zusagt. Ein fähiger Kreativer für Cover und Layout ist kein Luxus! Verlagsansprache und Druck .. ach ja, aber das ist schon wieder ein neues Thema (dazu bald mehr). Die Ausgestaltung der Verlagsverträge sollten auch mit einem Fachanwalt abgesprochen werden. Dabei unterstützt der Ghostwriter.

Phase 5: Vertrieb und Kommunikation: Jetzt läuft der Motor auf Hochtouren

Auch wenn ein Buch bei einem klassischen Verlag verlegt wird, der in einem gewissen Umfang, der von Buch zu Buch je nach Attraktivität, Marktrelevanz und persönlicher Vorliebe schwankt, den Buchhandel anspricht und Autorenmarketing betreibt, ist jeder Autor gut beraten, selbst für Kick-offs im Buchverkauf zu sorgen. Das ist ein sehr weites Feld, das je nach Anlage und Neigung vom Autor beackert werden sollte. Auch dazu mehr im nächsten Beitrag zu "Corporate Book, Verlagssuche & Vermarktung"

Phase 6: Spezialfall Up-Date - Überarbeitung und/oder Neufassung

Die Überarbeitung eines vorhandenen Manuskripts oder Buches kann sehr aufwändig sein. Das hängt davon ab, ob auch die Inhalte aktualisiert werden sollen oder ob es ausreicht, den Text und ggfs. auch das Layout neu zu gestalten. Umarbeiten und Texttuning ohne inhaltliche Revision ist oft nicht zielführend. Aber mit ist es mindestens genauso aufwändig wie neu zu schreiben.

Natürlich kann ich hier nur anreißen, wie es zwischen Autor und Ghost läuft. Jedes Projekt ist individuell und das ist auch gut so! Für ein Beratungsgespräch braucht es nur einen Griff zu Telefon oder E-Mail:dialog@missword.de; www.missword.de; 0172.3244591.Dann sehen Sie rasch klarer!

Man kann mich buchen! Cheerio.


Tags:
Ghostwriting, Co-Autoring, Corporate Book, Ghostwriting Packages, MissWord!

Bildnachweis:
Stocksnap.io, Thomas Kelley
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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 

Freitag, 18. November 2016

Aufgespießt: Kölner Klüngel

Was sich so alles im Text-Archiv findet! Veraltet? Der Kölner Dom bleibt ewig aktuell. Oder? Ist ja auch noch gar nicht so alt.









Was sich im Kölner Klüngel seit 2007, als die Reportage für die "WELT" entstanden ist, geändert hat? Sollte sich da etwas ändern? Guckstu hier:

Mittwoch, 9. November 2016

Herbstliche Köstlichkeit - Mittwochssuppe: Samtige Maronencrème

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Mittwochssuppe: Samtige Maronencrème: Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe! Früher eine Überlebensfrucht für Alpenbewohner in den rauen Schweizer Bergwelten, heute ei...