Mittwoch, 30. November 2016

Mittwochssuppe: Kokos mit Truthahn

Heute ist Mittwoch - heute gibt's Suppe! *

Und zwar etwas ganz Wärmendes, schließlich nähern wir uns dem Winteranfang. Im Vereinigten Königreich und in den Staaten ist der gefüllte Truthahn immer noch der Weihnachtshit schlechthin. Seit Ebenezer Scrooge hat sich daran wenig geändert. Der Yorkhire Pudding ist ebenso Pflicht wie die Cranberrysauce.

Ein veritabler Vogel von 3 oder 4 Kilo kann den Appetit und das Aufnahmevermögen eines angelsächsischen Magens schon mal übersteigen. Was macht man mit dem Rest des köstlichen Fleisches? Entweder klemmt man ihn mit Gorgonzola, Brunnenkresse und scharfem Senf zwischen zwei Baguettescheiben.

Oder man schnippelt ihn in diese Suppe, die sich so richtig mundgerecht für einen delikaten Abendsnack am Feiertag anbietet, schnell-leicht-locker-pikant.
Die würzige Schärfe entspannt einen schräg hängenden Magen und macht Appetit auf weitere weihnachtlich-kulinarische Schandtaten.

Die Kokosnuss spielt in diesem Rezept nicht ohne Grund eine vitale Rolle.

Kokossuppe mit tierischer Einlage

Wir benötigen:

2 cm Ingwer, 2 rote Chilischoten, 150 g frische Austernpilze, 150 g Kirschtomaten, ein paar Stengel Zitronengras und 2 Kaffir-Limettenblätter (im Asia-Laden),  frischen gehackten Koriander, 400 ml Geflügelfond, 400 ml Bio-Kokosmilch, 250 ml Wasser, 250-300 g Bratenreste von Truthahn, Perlhuhn oder Maispoularde in mundgerechten Stücken, Limettensaft, Fischsauce, Steinsalz, Prise Masala, frische Kokosraspeln.


Und so geht's:

1 Gemüse vorbereiten: Ingwerwurzel schälen und in Scheiben schnippeln, Tomaten vierteln, gewaschenes Zitronengras weich klopfen, Chilis aufschneiden, entkernen, Austernpilze reinigen und in mundgerechte Stücke schneiden, Limettenblätter und Kräuter waschen. Fleisch zerrupfen.

2 Geflügelfond mit dem Wasser erhitzen. Kokosmilch und die vorbereiteten Gemüse + Limettenblätter und Zitronengras zufügen, aufkochen, bei moderater Temperatur 8-10 Minuten sanft köcheln lassen. 

3 Suppe von der heißen Herdplatte ziehen und mit Limettensaft, Fischsauce, Masala und Salz abschmecken. Wer es sämig mag, rührt ein Eigelb in ein wenig Kokosmilch oder Sahne und montiert es in die Suppe ein. Die Hälfte der Korianderkräuter und das Fleisch einlegen und erneut erhitzen. Zitronengras herausfischen. Noch mal mit Salz und Chilipulver abschmecken und die restlichen Kräuter auf die Suppe träufeln. - Wer es mag, reicht frische Kokosraspeln dazu.

Natürlich können auch Vegetarier diese herzerwärmende Köstlichkeit genießen - statt Truthahn dann eben geräucherte Sojawürfel verwenden, statt Sahne für entsprechenden Ersatz sorgen, Gemüsebrühe statt Geflügelfond, statt Fischsauce ...? Fischsauce sollte okay sein:-)

Bio Kokosöl - Das Lebenselixier für alle Fälle


Stellen Sie sich vor - die Sonne brennt auf einen gleissenden Strand. 40 Grad und mehr. Ihr Floß trudelt im Meer, weit vor der Küste, von Wellen zerfetzt, ihr Mund ist ausgedörrt und mit letzter Kraft kämpfen Sie sich auf eine Fata Morgana zu, die sich als eine winzige Insel herausstellt. Sie lassen sich unter einer Kokospalme in den Strand fallen und lechzen nach Wasser. Die wiegenden Palmenköpfe fächeln Ihnen Frische zu und das Raunen ihrer Blätter belebt Sie. Plötzlich pumpst ein dunkelbrauner, haariger, runder Kopf in Ihren Schoß. Er gluckert, wenn Sie ihn schütteln und ein Glücksgefühl steigt in Ihnen auf: Die Rettung! In Ihrer vom Meerwasser aufgeweichten Leinenhose findet sich auf wunderbare Weise ein Taschenmesser und während Sie der Kokosnuss die "Augen" ausstechen, steigt ein köstlicher Duft auf, der Ihnen wie der allerschönste in Ihrem Leben erscheint. Das Kokoswasser. Mit all seinen guten Zutaten können Sie locker überleben.

Der nussige Kraftprotz aus den Tropen


Die Kokosnuss ist eng mit Wintergenüssen und der Weihnachtszeit verbunden. Natives Kokosöl ist mit einem Übermaß an Laurinsäure ein Ausbund an Vitalität - eine Menge guter Eigenschaften stecken in einem einzigen Produkt. In den Herkunftsländern ist sie ein Allzweckwaffe für Genuss, Haut- und Haarpflege, Gesundheit, Kochen, Wellness (Massage) und Wohlbefinden. Selbst als Rohmaterial für Hausgerät, Textilien, Teppiche ist sich diese erstaunliche Naturwunder nicht zu schade.

Mit Kokosöl zu kochen - anders als ihr Ruf entwickelt Bio Kokosöl bei der Bearbeitung keine schädlichen Transfettsäuren wie die Margarine oder das Palmöl). Kokosöl soll Viren, Pilze, Bakterien und Parasiten bekämpfen, Herzerkrankungen und Krebs vorbeugen, Verdauung und Stoffwechselsystem unterstützen helfen und wird von Allergikern bestens vertragen.


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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 



* Originalrezept in "Mit Liebe" (Genussmagazin) 12/16

Bildnachweis:

Stocksnap.io Luca Bravo
Stocksnap.io Aleksandar Milosavljevic

Montag, 21. November 2016

Sonntagsthema: Wie arbeitet ein Autor mit einem Ghost zusammen?


Ghostwriting hat viele Gesichter


Würden Sie ein Wildschwein auf einmal verschlingen wollen? Natürlich nicht, ganz klar. Auch ein Buchprojekt ist in Happen leichter verdaulich.

Corporate Books boomen. Jedes hat einen eigenen Charakter, Profil und Ausprägung. Thema, Zielgruppe, Mission, Intention und Zweck spielen stark mit hinein. Nicht selten scheuen künftige Autoren vor dem Abenteuer Buch zurück, obwohl die Lust groß ist. Unübersehbar scheint der Aufwand. Ein Buchprojekt verliert seinen Schrecken, wenn man es in Phasen sieht. Die Gefahr, dass ein hoffnungsvolles Projekt frühzeitig versandet, wird gebannt.


Ghostwriting-Packages bei MissWord!


1 Starter - Ideenfindung, Ideenausbau, Mission Statement (warum und mit welchem Ziel schreiben wir ein Buch?)

2 Smart - Exposé, Konzept, Inhaltsverzeichnis, Klappentext

3 Full service - Von der Analyse bis zur Vermarktung Komplettbetreuung und Koordinierung aus einer Hand

4 Kreativ - Koordinierung & Supervision von Korrektorat, Lektorat, Layout, Cover, Satz, Produktionsvermittlung, Verlagsansprache

5 Kommunikativ - Autorenmarketing & EigenPR (Social Media, Pressearbeit, Blog oder/Content Marketing)

6 Up-Date - Überarbeitung, Neukonzipierung und/oder Neufassung vorhandener Manuskripte

Einzel buchbar, komplett oder in einem sinnvollen Zusammenhang!


Ghostwriting ist kein Voodoo - obwohl schon etwas Magie zwischen Autor und Ghost mitschwingt


Phase 1: Idee & Konzeption: Der ideelle Unterbau

Imaginieren wir einmal, ein Coach, Trainer, Speaker, Unternehmensberater, selbstständiger Freiberufler oder Unternehmer verspürt das heftige Verlangen ein eigenes Buch zu schreiben. Die Gründe dafür können persönlicher Natur oder von dem Verlangen nach Reputation bestimmt sein. Aber in seinem Kopf wirbelt es. So recht will sich die zündende Idee nicht formen.

Zu diesem Zeitpunkt bietet sich eine gemeinsame Ideenphase an, in der sich der zukünftige Autor und die Ghostwriterin MissWord! für einen halben Tag oder länger an einem angenehmen Ort in Klausur begeben. Dort lassen sich in locker-disziplinierter Atmosphäre und im Rahmen einer analysierenden Exploration/Interviews/Brainstormings eine tragfähige Buchidee und ein stimmiger Rahmen gemeinsam an die Oberfläche kitzeln. Die Grundlage für ein tragfähiges Buchkonzept. Jetzt werden auch Fragen nach dem Wie? Wofür? Warum? gestellt.

Dieses Paket beinhaltet ein erstes Vorgespräch, weiterführende Recherche und Themencheck, Vorbereitung eines Strategiemeetings (über einen individuellen Fragenkatalog), Durchführung und ein ausführliches schriftliches Nachdossier. Springt der zündende Funke über und sind die ersten Hürden genommen, kommt Lust auf mehr auf. Jetzt ist Zeit für ein Nachfolgegespräch und eine schlanke, wasserdichte Vertragsgestaltung. Oder der Autor bucht Baustein 2) als Einzelmaßnahme.

Phase 2: Vom Mission Statement über Inhaltsverzeichnis zum Exposé: Gehirn & Gerüst

Phase 1 ist der Sockel für die Maßnahmen in Phase 2: Erstellung des Mission Statements (Warum ein Buch? Für wen? Wer soll's lesen? Welchen Zweck erfüllt es für den Autor?) und Konzipierung eines verlagskonformen Exposés, Kapiteleinteilung, Inhaltsverzeichnis, Klappentext, Definition Buchformat u.a..

Die Entscheidung "klassischer Verlag oder Selfpublishing" trifft sich nicht leicht - Idee und Thematik sind entscheidend, zeitliche Vorstellungen, die Autorenziele, die Schlagkraft und Reichweite der Buchidee, der Markt. Die Vorzüge und Nachteile zwischen Selfpublishing (wir sprechen hier nicht von Zuschuss-Verlagen) und eingesessenem Verlag müssen projektbezogen ausgelotet werden. Soll das Buch über den Buchhandel laufen? Wollen wir freier in der inhaltlichen und grafischen Gestaltung sein? Ein Zielgruppenmedium etwa, das sich an eine fest umrissene Branchen-Community richten und ggfs. über Direktmarketing vertrieben werden soll, ist kein großes Thema für den Buchhandel und daher mit seriösen, professionellen Books-on-demand-Anbietern gut bedient.

Phase 3: Von der Konzeption zur Ausarbeitung:  Body & Soul

Jetzt geht es in die heiße Phase. Inhaltliche Treffen und/oder Abstimmungstelefonate inklusive Nachprotokolle finden statt, Materialsuche, die Erstellung schriftlicher Vorlagen, Literaturstudium bereiten den Boden für das Roh-Manuskript. Der Text wächst in Kapiteln. Die Tastatur läuft heiß. Die Abstimmungsphasen sind bewegt und produktiv und die Stimmung schwankt zwischen Euphorie und Weltuntergang. Normal!!

Höchste Zeit, sich über die Gestaltung, Layout, Lektorat und Produktion Gedanken zu machen.

Phase 4: Gestaltung & Produktion: Ein Buch ist erst ein Buch wenn es ein Buch ist (respektive gedruckt ist).

Ein Corporate Book lebt nicht nur von Inhalt, Sprache, Subtext. Oft wird die Gestaltung frevlerisch vernachlässigt. Zu Unrecht: Sie erhöht die Attraktivität, Lesbarkeit, Kauflust und Ausdauer beim Lesen. Der Leser spielt lieber mit, wenn das Spielfeld ihm zusagt. Ein fähiger Kreativer für Cover und Layout ist kein Luxus! Verlagsansprache und Druck .. ach ja, aber das ist schon wieder ein neues Thema (dazu bald mehr). Die Ausgestaltung der Verlagsverträge sollten auch mit einem Fachanwalt abgesprochen werden. Dabei unterstützt der Ghostwriter.

Phase 5: Vertrieb und Kommunikation: Jetzt läuft der Motor auf Hochtouren

Auch wenn ein Buch bei einem klassischen Verlag verlegt wird, der in einem gewissen Umfang, der von Buch zu Buch je nach Attraktivität, Marktrelevanz und persönlicher Vorliebe schwankt, den Buchhandel anspricht und Autorenmarketing betreibt, ist jeder Autor gut beraten, selbst für Kick-offs im Buchverkauf zu sorgen. Das ist ein sehr weites Feld, das je nach Anlage und Neigung vom Autor beackert werden sollte. Auch dazu mehr im nächsten Beitrag zu "Corporate Book, Verlagssuche & Vermarktung"

Phase 6: Spezialfall Up-Date - Überarbeitung und/oder Neufassung

Die Überarbeitung eines vorhandenen Manuskripts oder Buches kann sehr aufwändig sein. Das hängt davon ab, ob auch die Inhalte aktualisiert werden sollen oder ob es ausreicht, den Text und ggfs. auch das Layout neu zu gestalten. Umarbeiten und Texttuning ohne inhaltliche Revision ist oft nicht zielführend. Aber mit ist es mindestens genauso aufwändig wie neu zu schreiben.

Natürlich kann ich hier nur anreißen, wie es zwischen Autor und Ghost läuft. Jedes Projekt ist individuell und das ist auch gut so! Für ein Beratungsgespräch braucht es nur einen Griff zu Telefon oder E-Mail:dialog@missword.de; www.missword.de; 0172.3244591.Dann sehen Sie rasch klarer!

Man kann mich buchen! Cheerio.


Tags:
Ghostwriting, Co-Autoring, Corporate Book, Ghostwriting Packages, MissWord!

Bildnachweis:
Stocksnap.io, Thomas Kelley
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Autorin, Journalistin, Imagetexterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 

Freitag, 18. November 2016

Aufgespießt: Kölner Klüngel

Was sich so alles im Text-Archiv findet! Veraltet? Der Kölner Dom bleibt ewig aktuell. Oder? Ist ja auch noch gar nicht so alt.









Was sich im Kölner Klüngel seit 2007, als die Reportage für die "WELT" entstanden ist, geändert hat? Sollte sich da etwas ändern? Guckstu hier:

Mittwoch, 9. November 2016

Herbstliche Köstlichkeit - Mittwochssuppe: Samtige Maronencrème

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Mittwochssuppe: Samtige Maronencrème: Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe! Früher eine Überlebensfrucht für Alpenbewohner in den rauen Schweizer Bergwelten, heute ei...

Mittwochssuppe: Samtige Maronencrème

Heute ist Mittwoch, heute gibt's Suppe!


Früher eine Überlebensfrucht für Alpenbewohner in den rauen Schweizer Bergwelten, heute eine kalorienarme Delikatesse: die Esskastanie. Weder verwandt noch verschwägert mit der Rosskastanie, die im Herbst von den Bäumen springt. Reichlich Ballaststoffe, Stärke, ein herrlich nussiger Wohlgeschmack und wenig Fett - das ist der Steckbrief der Maroni, geliebte Knabberei auf Weihnachtsmärkten und winterlichen Shoppingmeilen. Wer sie nicht selbst im Forst sammeln will, deckt sich mit Dauermaronen, die geerntet werden müssen, in Oktober und November auf dem Bauernmarkt ein. Dabei sind die, die mit einer wie gelackt glänzenden Schale glänzen, die frischesten.


Maronencrèmesuppe nach Bergbauern-Art


Wir benötigen:

100 g Poree, 100 g Staudensellerie, 50 g mageren Tiroler Speck, 1 kleine Zwiebel, 500 g Maronen geschält und gekocht (ggfs. als Fertigprodukt), 1 EL Butter, 1 EL Olivenöl, 1,2 l Geflügel- oder Gemüsefond, 100 ml trockenen Weißwein, Salz, Pfeffer, Bio-Zitronenabrieb, 125 ml Schlagrahm, glatte Petersilie oder Korianderblatt, Minze zum Dekorieren. 

Und so geht's:

1 Lauch, Selleriestange, Zwiebel, Speck fein würfeln. Maronen klein schneiden. Speckwürfel in Butter und Öl anschwitzen, Gemüse einfügen und weiter dünsten. 

2 Maroni mit garen. Mit Weißwein ablöschen, reduzieren, Brühe angießen. Abschmecken und weitere 15 Minuten köcheln. 

3 Petersilie/Koriander fein hacken. Zitronenschale abreiben. Suppe fein pürieren. 

4 Sahne, Zitronenabrieb, Kräuter unter die Suppe mischen, noch einmal abschmecken. Mit Minzblättern dekorieren.


Maroni lassen dem Winterspeck keine Chance. 


Der Kalorienvergleich (jeweils 100 g) überzeugt:

Maroni: 192 kcal, 1,9 g Fett
Haselnüsse: 644 kcal, 61,6 f Fett
Mandeln: 577 kcal, 54 g Fett
Macadamia: 687 kcal, 73 g Fett
Paranüsse: 679 kcal, 67 g Fett
Walnüsse: 662 kcal, 62,5 g Fett 

Die Früchte der Edelkastanie, die alt wie Methusalix werden können, sind auch als Brotbäume bekannt. In Deutschland rühmen sich die Pfalz und Baden der unbestrittenen Qualitäten der aromatischen Keschte, die als Püree, Dessert, Beilage zum Wildbraten, als Marmelade oder Kastanienkuchen mit ihrer Röstfrische dem Herbst Würze geben. Zu luftgetrocknetem Schinken oder Wildsalami schmeckt das saisonale Kastanienbrot. Um sie als Suppe oder Püree zu genießen, werden die Esskastanien gekocht. Die Kochflüssigkeit nicht weggießen, sondern bei der weiteren Zubereitung einsetzen.

Die einfachste Methode den Charme der Maroni auszukosten ist die Zubereitung im Backofen:

Und das geht so:

1 Maronen kreuzförmig einschneiden. So kann es nicht passieren, dass sich in der Frucht die Luft staut und kleine Explosionen das Backrohr erschüttern.

2 Mit der eingeritzten Seite nach oben auf einem Backblech verteilen. Bei circa 225 Grad etwa 20 Minuten backen, bis das innere Fleisch aus der Schale lugt.

3 Herausnehmen, leicht abkühlen lassen, Schale abpellen, mit einem leichten Tiroler oder Badischen Roten genießen!


Leckermäuler streichen sich Maronenmarmelade aufs Brot


Dafür braucht's 350 g geschälte Maronen (gibt's im Feinkosthandel), 300 ml Wasser,  1 cl weißen Rum, 180 g braunen Rohrohrzucker, das Mark von 2 Vanilleschoten, 1 flacher TL Zimt, wer's mag auch eine Msp Ingwer und/oder Nelkenpulver oder Koriander. Das lässt sich munter variieren!

Und so geht's:

1 Maroni schälen und enthäuten (s.oben). Zusammen mit dem Wasser 15 Minuten lang kochen. Mit dem Pürierstab gut durchmixen.

2 Braunen Zucker, Vanillemark, Gewürze, weißen Rum zufügen und reduzieren, bis die Masse glatt und cremig ist. 

3 Abkühlen lassen, in heiß ausgespülte Marmeladegläser füllen. Im Kühlschrank vier Wochen haltbar.



Die Tiere des Waldes sind die Nutznießer der herbstlichen Pracht - wenn Kastanien, Eicheln und Nüsse geknackt werden können. Auf Korsika und Elba laben sich halbwild lebende schwarze Schweine an den Eicheln, Pilzen und Beeren, die wir Menschen nicht aufspüren und freuen sich über die Köstlichkeiten des Herbstes.


Bildnachweise:

Foto Baum im Herbst: Stocksnap.io Siska Orijburg
Foto Eichhörnchen: Stocksnap.io Radoslaw Rekurat
Foto Schweine: Stocksnap.io David Marcu

Tags: Maroni, Esskastanien, Maronencrème, Maronensuppe, Kastanienbrot
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Autorin, Texterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und passgenaue Corporate Words. 


Samstag, 5. November 2016

Aufgespießt:Novemberblues - Melancholie ist wichtig!

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Aufgespießt: Melancholie ist wichtig!: November? - Ach, was soll's! Nicht nur die von Wehmut & Trauer geschwängerten Feier- und Gedenktage des Novembers machen uns zu...

Aufgespießt: Novemberblues - Melancholie ist wichtig!

November? - Ach, was soll's!


Nicht nur die von Wehmut & Trauer geschwängerten Feier- und Gedenktage des Novembers machen uns zu schaffen. Auch die verschatteten, lichtarmen Spätherbsttage trüben das Gemüt.

Dabei vergessen wir leicht, dass die Sonne scheint, auch wenn Wolken sie verdecken. Sanfte Melancholie, genüssliche Schwermut und überbordender Weltschmerz - bitter-süße Reminiszenz der deutschen Romantik - seien ein "überragender Kräftezustand der Seele", befand bereits Hippokrates. Ohne auf die Flüchtigkeit von Glück und Hochgefühl gefasst zu sein, könne man nicht leben, entstehe auch nichts Neues. Das zeitweise Zerschmelzen in Melancholie sei ein Potenzial, das die Seele klärt und reinigt. Wer hätte das noch nicht erlebt!


"Was macht ein Leben lebenswert?" 


Friedrich Hölderlin wurde sicherlich mit einem Übermaß an Melancholie vom Schicksal bedacht, und dichtete dennoch: "Trauert nicht, wenn eines Herzens Melodie verstummt! Bald findet eine Hand sich, wieder es zu stimmen." Die Melancholie sah er als Brücke zwischen Glück und Unglück. Und er selbst ging seinen ureigenen Weg: Seine Lyrik lässt sich in der Entstehungsepoche um 1800 weder der Klassik noch der Romantik zuordnen.

Ein rundherum glückliches Leben anzustreben ist nicht eben klug, denn ein ständig rauschhafter Glückszustand ist so unvorstellbar wie der zweimalige Hauptgewinn im Lotto, ein Fußmarsch zum Mond oder die große und einzige Liebe für immer und ewig. Und daher gar nicht wünschenswert. Glück wird vermutlich gnadenlos überschätzt, was eigentlich nur unglücklich machen kann. Was zählt, sind die Gelassenheit, froh und optimistisch seiner Wege zu gehen, die Zeit vergessen zu können mit Menschen und Tätigkeiten, die man liebt. Die Pflichten souverän und mit einer gewissen Hingabe zu erfüllen und seine Leidenschaften zu pflegen.

Das bedingt nicht zuletzt Vertrauen in sich selbst, die Gabe verzeihen zu können und mit Charme und Chuzpe den Mäandern des Lebens zu folgen. Das klingt nach "viel verlangt!" Schaut man genauer hin, sollte man das eigentlich hinkriegen - wenn .., ja, wenn man eben nicht nach dem absoluten Glück schielt. 


Die Fähigkeit Beziehungen einzugehen und Nähe zu gestalten wird bereits in frühester Kindheit gespurt


Oder eben auch nicht. Fehlt einem Kind das Grundvertrauen in seine Beziehungspersonen, fühlt es sich abgelehnt oder unerwünscht, wird es vernachlässigt, misshandelt oder missbraucht, wird sein Leben immer eine gewisse Sicherheit und Bindungsfähigkeit vermissen lassen. Das bedeutet Leben auf brüchigem Eis. Eltern sollten sich dessen bewusst sein.

Dennoch gibt es Hoffnung, denn Liebesfähigkeit, Neugier und Hingabe sind oft nur verschüttet und können - mit einem sensiblen Spaten - ausgebuddelt und trainiert werden! Ein gesunder Egoismus macht erst zur Liebe fähig, macht liebenswert und verantwortungsbewusst. Eine Gratwanderung allerdings für Menschen, die schwer Nein sagen können. 

Übrigens: 


Wussten Sie, dass stabile, nährende, erfüllende, Sicherheit gebende Freundschaften das Leben um bis zu 22 Prozent verlängern können? Das mag vielleicht wichtiger sein als eine stabile Zweier-Beziehung. Wahre Freundschaft ist unschuldiger, naiver, unverstellter, sie fällt uns leichter, weil die Pfundgewichte in der Waagschale nicht so schwer wiegen. In einer Zweierbeziehung geht es meist um alles oder nix, meinen wir zumindest. Von dieser Haltung sollte man sich rasch entfernen - auch in einer Zweierbeziehung gehört jeder letztlich nur sich selbst. Und das ist schon mal ne ganze Menge!

Und wenn gar nix hilft, bietet sich eine Flucht auf Harry Belafontes "Island in the sun" an! Calypso - und die Welt ist wieder in Ordnung.



Autorin, Texterin & PR-Beraterin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte und ein Corporate Wording. 


Bildnachweis:
Stocksnap, Steve Halama

Sonntag, 30. Oktober 2016

Was macht den Schriftsteller aus?: Sonntagsthema: Talent oder Handwerk? Das ist hier ...

1a-Grenadas - auf www.missword.de: Sonntagsthema: Talent oder Handwerk? Das ist hier ...: Pünktlich zur Winterzeit ein Exkurs in die Literatur - Ist der Herbst nicht geradezu prädestiniert für Schöngeistiges?;-) Ist Sch...

Sonntagsthema: Talent oder Handwerk? Das ist hier die Frage.



Pünktlich zur Winterzeit ein Exkurs in die Literatur - Ist der Herbst nicht geradezu prädestiniert für Schöngeistiges?;-)



Ist Schreiberfolg das Ergebnis von Begabung oder Handwerk? 



Oder gar von Schreibratgebern? Diese Frage stellte kürzlich ein Verlag, der E-Books herausgibt. Und weckte in mir leichten Widerstand.

Der Fragestellung war schon deshalb zu misstrauen, weil man sich entscheiden sollte zwischen zwei Antipoden, die sich per se gar nicht ausschließen, sondern ergänzen. Eine erfolgreiche Schreibpraxis speist sich aus verschiedenen Ressourcen: Talent, Sprachgefühl, Fabulierlust, Neugier auf Mensch und Welt und die Lust sich mit diesen empathisch zu verbinden. Was seine Figuren vom Autor preisgeben, ahnt nur der Schreibende selbst. Gnadenlos ehrlich, mutig und verwegen, ausdauernd und routiniert, und nicht ohne Selbstzweifel geht er seinem Beruf nach. Oder seinem Handwerk? Die politischen Pole Hand-Werker und Kopf-Arbeiter bringt er problemlos zusammen.

War da nicht noch was? Wie steht’s mit dem unbedingten Bedürfnis aus sich heraus schöpferisch zu wirken? Der Welt das zurückgeben, was nur der Schreibende zuwege bringt? Die ultimative Verpflichtung an Talente, die man ahnt oder spürt und die genährt werden wollen? Die Bereitschaft, das eine oder andere aufzugeben wie ein Liebhaber, der erkennt, dass er für diese einzige Frau Heim, Ehe, Kind und Hund zurücklassen muss?

Was treibt den Schriftsteller an?

Entschlossen seinen eigenen Weg zu verfolgen, nimmt er in Kauf, andere zu verletzen. Das Gespür für das Machbare und die Gabe des Träumerischen pochen und zittern in seinem Inneren wie ein unruhiges Herz im Mai. Rückschläge steckt er ein und setzt seine Spielfigur wieder auf Anfang. Sich selbst nimmt er zurück, doch alles, was an Figuren, Plots und Gedanken durch seinen Autorenkosmos schwirrt, hegt er mit großer Hingabe. Ballast duldet er nicht, die Schatten der Vergangenheit integriert er trauernd. In seinem Arbeitskokon nährt er sich von einer leicht selbstzerfleischenden Vorfreude, nicht ohne Bangen um das, was in seinen Wörtern Gestalt annehmen soll. 

Sein Verlangen nach Wahrheit und Klarheit ist meist überbordend, doch wird er nie zu früh den Schleier lüften. Schreiben sich die Worte wie von selbst, riskiert er dennoch ahnungsvoll-wissend die alles betäubende Explosion, was kühn und unschuldig zugleich ist. Ohne diese im literarischen Duktus verhaftete Naivität wäre er sprachlos. 



Literatur als Schule des Literaten oder Wissen ist nicht immer gleich können

In einer wissenschafts-gläubigen Welt vertrauen wir der Allmacht von Forschung und Technik. Vor Zeiten glaubte man allerdings noch an den inneren Zusammenhang aller Begebenheiten auf einer feinstofflichen Ebene. Die Literatur vergangener Epochen war in hohem Maße didaktisch, sie erklärte die Welt und wie man sie am anschaulichsten sprachlich nachempfinde und poetisch abbilde. 

Die Flut der Schreibratgeber, Schreibblogs und How-to-Booklets unserer Zeit spiegeln das enorme Bedürfnis heutiger Menschen, sich anderen auszudrücken, was im Einzelfall den direkten Kontakt ersetzt. Sie vermitteln dem Adepten technisches Handwerk, Regeln, uralte, unauflösbare Konventionen. Das kann ermüden und überfordern. Oft bleibt es bei ihrem atemlosen Studium. Theorie vertrocknet, wenn sie der Tau der Praxis nicht benetzt. Wissen heißt noch lange nicht Können.

Der Rebell in der Literatur

Beispiel: Im funktionalisierten mittelhochdeutschen Minnesang verkörperten sich Werte – von Frauenehre und Liebeslust. Macht, Sehnsucht und Reue. Der Schriftsprache eines Sprachraums sollten Gestalt und Funktion verliehen werden. Und die Kunst ließ sich munter instrumentalisieren. Talent war keineswegs hinderlich, und Konventionen waren die Pfeile im Köcher des Dichterhandwerkers. Beim „Sängerkrieg auf der Wartburg“ wird der aufmüpfige Sänger auf die Pilgerfahrt nach Rom geschickt. Die angesungene Dame ist entflammt, doch bangt sie um das Seelenheil des Rebellen, der die hohe Kunst ihrer Fesseln beraubt. Über Talent und Handwerk hinweg erliegt er der Faszination des Umsturzes. 

Die Riege der Sänger-Traditionalisten vernimmt es mit Schauder und unterschätzt, nein, ignoriert das feurige, vom Rauch der Revolution geschwängerte Können des Sängers/Dichters. Auf wessen Seite steht der Komponist und Autor? Nicht ohne sardonische Selbstironie meißelte Richard Wagner stets am eigenen Denkmal. Ausschweifend in Arbeit und Genuss akzeptierte er nur eine Moral, die seine.

Tun ist das Zauberwort 

Was wäre aus Johann Wolfgang Goethe geworden, hätte ihm seine weise Mutter nicht ein Marionettentheater geschenkt? Als Geheimer Rat in Weimar besetzte der Lebenslustige zahlreiche Rollen, in denen er gleichermaßen reüssiert, abgefedert durch ein großbürgerliches Erbe: Theaterprinzipal, hoher Staatsbeamter und Prinzenerzieher, Schauspieler, Dramatiker, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Sammler, Forscher. Ein dicht geknüpftes materielles Netz aus Sicherheit und Ansehen ließ ihn in aller Seelenruhe dichten und denken. Genussmensch Goethe führte ein gastliches Haus. Bereits beim Mittagstisch soll er je einer Flasche Champagner und Rotwein zugesprochen haben. 


Privilegiert, weil umsorgt: Viele dienende Hände arbeiteten mit an Goethes Ruhm - "Bettschatz" Christiane, Sohn August, die Vertraute Frau von Stein, Schwiegertochter Ottilie, der getreue Eckermann, der herzogliche Brotherr. Sanft gebettet in diese behagliche Welt, die stracks im Biedermeier mündete, war es für ihn wohl ein Leichtes, seine reichen Talente mit einer bewundernswerten und bis ins hohe Alter aufrecht erhaltenen Schreibroutine zur Genialität zu entwickeln. Einmal wurde es ihm dann doch zu eng - die "Italienische Reise" war das einzig Rebellische, was er sich erlaubte. Einfach weg war er. Und dies lange. Produktiv war er während des zwei Jahre dauernden Italienabenteuers dennoch oder gerade deswegen.

Leben als (un-)moralische Anstalt

Die Zahl der Schriftsteller, die ein vergleichsweise entbehrungsreiches Leben führten, ist groß. Dennoch hinterließen auch sie Meisterwerke, die bis heute glänzen. Wäre von Friedrich Schiller verbürgt, dass er sein Leben genossen und geliebt hätte? Wenn Goethe eher unpolitisch war, hat Schiller sein Politisch-sein im Übermaß zelebriert. Er war kein geborenes Glückskind. Sein Schatz ist dem materiellen Wohlstand Goethes jedoch gleichzusetzen: glühende Leidenschaft, ein unbezwingbares Sendungsbewusstsein, die Freiheitstrunkenheit des Rebellen, die strenge Klarheit des Moralisten. Er wurde von seinem Leben ziseliert wie Goethe von dem seinen verführt.

Von den Großen lernen

Absurde Vorstellung, Goethe hätte Schreibratgeber gelesen! Goethe rezipierte alte und neue Meister und schulte seinen Intellekt, indem er sich in anderen Disziplinen hervortat. Vom Zeitgenossen Jean Paul, Meister der klangverliebten, skurrilen und chiffrierten Sprache, hielt er nichts. Künstlerkollegen gegenüber war er spröde. Seinen stets überregen (und daher auch überragenden) Geist schulte er mit vielfachen interdisziplinären naturwissenschaftlichen Forschungen und seinem Liebesleben legte er keine Beschränkung auf. Ob er ein besonders liebenswerter Mensch war, steht dahin. Familienleben war ihm eher lästig. Fremdes Leid scheute er. Er liebte wohl vor allem sich selbst, lebte intensiv und exzessiv – vom Sturm-und-Drang bis zum Olymp.

Ähnlich privilegiert war Thomas Manns Hintergrund. Der Künstler als Bürger oder war es umgekehrt? - Eine kluge Gattin hielt ihm des Lebens Unpässlichkeiten vom Leib. Mit schulmeisterlicher Strenge und unbotmäßiger Selbstzucht bat er sich unbehelligte Schreib- und Lektürestunden aus. Der Sorge um das tägliche Familienwohl enthoben, verbrachte er die restliche Tageszeit nach Maßgabe der Nützlichkeit für sein Werk. Gar nichts geschah zufällig. Er pflegte Kontakte, sofern sie seinen Geist belebten und zapfte allfällig sprudelnde Quellen für sein Schaffen an. Ego-manisch? Egozentrisch. Ohne Reue. Sympathisch fühlt er sich nicht an, aber das Werk verleiht Legitimation und Absolution.

Mein Fazit: Schreiben ist ein Tsunami

Schreibende sind gut beraten, sich dem Auftrag, der in ihnen schlummert, willenlos in die Arme zu werfen und sich auf ein Abenteuer einzulassen, von dem man nie weiß, wie es endet, doch ahnt, dass es sich lohnt. Draufgängerisch und sensibel, neugierig und gierig. Aufspüren, was rechts und links des Weges liegt und jeden Ruf des Schicksals respektieren. Haben wir unsere Berufung bejaht, packt sie uns wie eine Woge und Droge. Wirbelt uns durch die Luft, rüttelt und schüttelt uns und lässt uns in azurblaue Weiten fliegen. Und stets kommen wir an - auf dem Boden der Tatsachen. Immer mit Nachdruck, nie ohne Nachhall. 

Dann ist es längst keine Frage mehr von „Talent oder Handwerk?“, sondern die einer bezwingenden inneren Entscheidung: Mach es oder lass es!

Ähnliches gibt es auch im Beitrag "Das Revival der Papierkommunikation" hier in diesem Theater .. äh.. auf diesem Blog:

Und zu einem Erfolgsaspekt, der hier noch viel zu wenig Würdigung fand - Selbstmarketing und Eigen-PR für Autoren - demnächst mehr.

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Tags: Autor, Schriftsteller, Schreib Talent, Schreib Handwerk




Autorin & PR-Journalistin Sigrid Jo Gruner schreibt als MissWord! Webcontent, Magazin, Pressetext, Unternehmenspublikation, als Ghostwriterin Reden, Artikel und Bücher. In Strategieworkshops entwickeln Unternehmen mit MissWord! stimmige Positionierungen, Kernaussagen, Business- und Imagetexte. 

Sie selbst bringt aus 23-jähriger selbstständiger Berufspraxis alle Voraussetzungen mit, einen Buchprozess verantwortungsbewusst zu betreuen. Dabei helfen Erfahrungen aus Public Relations, Text & Redaktion, wissenschaftlichem Lektorat, Projektmanagement, Autorentätigkeit, Journalismus, narrativer Prosa, Dramaturgie und Drehbuch. Über ihr Netzwerk besetzt sie Lektorat, Cover- und Grafikgestaltung sowie Produktion.

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Bildnachweise
Bücherstapel: Stocksnap.io/Samilla Maioli
Berggipfel: Stocksnap.io/Sven Scheuermann
Hund: Fotolia Nr. 21540872