Sonntag, 24. November 2013

Sonntagsthema: Wenn Weihnachten gelingen soll ..

.. sollte man jetzt Weihnachtsgans oder Pute beim Metzger des Vertrauens oder - besser noch - im Hofladen vorbestellen. 

Es sei denn, man begeht das Fest weniger traditionell oder unter Palmen. Auch feiern immer mehr Leute "Grüne Weihnachten"* mit vegetarischen Leckereien. - Dennoch hat schmackhaftes Federvieh einen festen Platz in weihnachtlich gestimmten Herzen. Ist es der betörende Duft? Sehnsuchtswellen aus Erinnerung an unbeschwerte Kinder-Weihnacht? Die energiespendende Beständigkeit fester Rituale? Oder brauchen wir einfach mal das Erlebnis von Völlerei und Völlegefühl? Menschen sind ja auch Masochisten, irgendwie, mehr oder weniger, dann und wann.

Ich hab mir dazu Gedanken gemacht und sie zu allem Überfluss noch niedergeschrieben, dabei delikate Gerichte gefunden, leicht und bekömmlich (na ja, nicht immer, aber einfach zu handhaben) - einmal im Jahr sei Völlerei erlaubt.

Frei nach Witwe Bolte - Guckst du hier: http://www.kochform.de/Fleisch-VI-Best-of-Hausgefluegel.htm

Demnächst flattert keckes Wildgeflügel dem zahmen Hausfedervieh hinterher: Rebhühner, Fasane, Schnepfen, Wildenten, Wachteln .. Für mich noch reizvoller und raffinierter als die Hausgenossen Gans, Ente und Huhn. Federwild gehört zu den wenigen Fleischlieferanten, die noch weitgehend artgerecht gehalten oder gleich direkt auf der freien Wildbahn nach einem hoffentlich glücklichen, hormon-und antibiotikafreien Leben stressfrei erlegt werden. Das heißt: Ethische Maßstäbe, Gesundheit und Genuss kommen gleichermaßen zu ihrem Recht!

Nach dem Genuss einer in Butter gebratenen und mit Trüffelöl veredelten Wachtel oder Waldschnepfe sehen Sie "Du Schnepfe!" in einem ganz anderen Sinnzusammenhang!

* Mehr zu "Grüne Weihnacht"? MissWord! ( jogruner@online.de) liefert den Link.